Sanierung der Industriestraße läuft

von Redaktion (Koeln-vernetzt.info Team), am 31.03.2014



Lokalpolitiker und Unternehmen fordern erneut Autobahnanschluss

Kölner Norden (hub). Obwohl die Zeichen für den Bau der Industriestraße-Verlängerung von der Merianstraße bis Mennweg eindeutig sind, herrscht bei den Bürgern in Fühlingen weiterhin Skepsis.

"Wir sind erst dann zufrieden, wenn tatsächlich mit der eigentlichen Baumaßnahme der Ortsumgehung Fühlingen begonnen wird", so der Sprecher der Bürgerinitiative Fühlingen (BAFF), Gebhard Hilger. Die Fällarbeiten für den Bau sind Ende Februar vollendet worden, der Rest südlich der Merianstraße wird mit den Bauarbeiten erledigt. "Der restliche Wildwuchs, Erdhügel und wilde Mülldeponien werden vor Baubeginn mit den ersten Erdarbeiten beseitigt", erklärt Hendrik von Dombrowski vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik die Arbeitsweise.

Eine vom Landesbetrieb Straßen.NRW angekündigte Sanierung des Blumenbergsweg und der Bruchstraße wurde in den Mai verschoben, da die Stadt Köln die Neusser Landstraße saniert. Voraussichtlich bis zum 6. April ist im Zuge dieser Bauarbeiten auf der Neusser Landstraße die Ortsdurchfahrt Fühlingen im Abschnitt zwischen Kriegerhofstraße und Herzog-Johann-Straße voll gesperrt. Die Ortsdurchfahrt wird grundlegend erneuert und auch die Busbucht an der Kriegerhofstraße wird neu angelegt.
In einem zweiten Bauabschnitt wird zwischen Herzog-Johann-Straße und Mennweg gearbeitet. Ende April soll die Sanierung der Neusser Landstraße im Bereich Fühlingen beendet sein.

Die Verlängerung der Industriestraße befindet sich zurzeit im Vergabeverfahren. Dafür sind insgesamt Kosten von 11.893.900 Euro veranschlagt. Das Land beteiligt sich, laut geregeltem Fördersatz, mit 6.841.500 Euro.

Da der Blumenbergsweg nur saniert werden soll, bringt die CDU-Fraktion in der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler einen Antrag auf die Tagesordnung, der erneut den Ausbau des Blumenbergsweg und zum Anschluss an die Autobahn 57 fordert. Die Planung des sechsspurigen Ausbaus der BAB 57 und des daran angeknüpften Baus des Anschlusses bis zur Neusser Landstraße hatte die rot-grüne NRW-Landesregierung unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zurückgestellt. Das bestätigte nochmals Bernhard Meier, ein Pressesprecher des NRW-Verkehrsministeriums: "Die Maßnahme wird wegen nachrangiger Einstufung im Landesstraßenbedarfsplan (Stufe 2) nicht beplant." Unter anderem dadurch konnten im Jahr 2013 Bundesmittel für Fernstraßen in Höhe von 41.8 Millionen Euro nicht abgerufen werden, so die Schlagzeilen in diesen Tagen.

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Friedensfest - eine Friedensglocke für die Kulturen und Religionen in Chorweiler

von Kath. Kita Sel. Papst Johannes XXIII., am 18.02.2014 in Religion, Kultur

Bitte um eine „Hand voll Erde“ und um Ihre Teilnahme an einem Friedensfest am 26. 4. und 27.4.2014.


Bitte um eine „Hand voll Erde“ und um Ihre Teilnahme an einem Friedensfest am 26. 4. und 27.4.2014. Eine große Chance für uns alle in Chorweiler!

Liebe Chorweilerinnen und Chorweiler,

 

als neuer Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde hier im Kölner Norden wende ich mich in einem ungewöhnlichen Anliegen an Sie.

 

Am Sonntag, den 27. April 2014 wird unser Pfarrpatron, Papst Johannes XXIII., in Rom von Papst Franziskus vor einem Millionenpublikum heilig gesprochen. Diese Heiligsprechung ist ein einmaliges und weltweit öffentlichkeitswirksames Ereignis.

Auch für uns in Köln-Chorweiler ist dies etwas ganz Besonderes. Die Heiligsprechung ist für uns als Pfarrgemeinde Grund zu großer Freude und zugleich eine große Herausforderung, sie angemessen zu feiern! Diese Festfreude wollen wir aber nicht „für uns“ behalten, sondern im Geiste unseres Pfarrpatrons bewusst mit den vielen Menschen hier teilen. Sehr gerne auch mit Ihnen!

 

Chorweiler „leidet“ ja oft unter seinem einseitigen Ruf als „trostloser“ Stadtteil mit vielen Problemen. Hiermit lade ich SIE von Herzen ein, beizutragen, dass unser Stadtteil Chorweiler einmal „anders“ und ganz positiv in den Blick einer großen Öffentlichkeit kommt.

 

Viele Kulturen, Gemeinschaften und Religionen haben wichtige Frauen und Männer des Friedens – bestimmt auch Ihre Gemeinschaft! Auch unser Pfarrpatron Johannes XXIII. zählt zu den großen Friedensmenschen!

Daher lade ich alle hier im multikulturellen und multireligiösen Stadtteil Köln-Chorweiler zu  einem Friedensfest ein. Papst Johannes XXIII. gilt als Friedenspapst. Er steht auch heute noch für intensive und konstruktive Friedensbemühungen, wertvollen interkulturellen und interreligiösen Austausch und für die unverzichtbaren Bemühungen aller Menschen, Hass, Gewalt und soziale Ungerechtigkeiten zu überwinden.

In Anlehnung an den Friedensgedanken laden wir daher die Menschen aller Nationen und Religionen in unserem Stadtteil ein, ein eindrückliches gemeinsames Friedenszeichen zu setzen:

 

► mit dem Guss einer Friedensglocke für den Stadtteil

     während eines interreligiösen und interkulturellen Friedensfestes

     vom Samstag, den 26.4. bis Sonntag, den 27.4.2014

 

Die Besonderheit dieses Festes liegt also im „gemeinsamen“ Guss einer Friedensglocke und zwar vor Ort in den frühen Abendstunden vor der Heiligsprechung, in Chorweiler auf dem Pariser Platz, in der Herzmitte unseres Stadtteils.

Friedrich Schillers Gedicht „Die Glocke“: „Festgemauert in der Erden, steht die Form aus Lehm gebrannt…“ macht deutlich: man braucht ERDE um eine Glocke zu gießen.

Bei uns in Chorweiler leben auf engstem Raum über 100 Nationen bei- und miteinander. Auch Nationen, die einander z. T. kritisch bis konfliktbelastet gegenüberstehen; aber: Menschen sehnen sich überall nach Frieden! – Viele Menschen verbinden mit „Muttererde“ aus dem Heimatland diese Friedenssehnsucht. Daher soll Muttererde (eine Hand voll Erde) aus dem Heimatland der Chorweiler Bürgerinnen und Bürger zur Grundlage des symbolischen gemeinsamen Friedensglockengusses im Laufe des 26.4.2014 zusammengetragen werden. Abends, bei anbrechender Dunkelheit, findet dann der Glockenguss vor Ort statt.

In den Nachmittagsstunden des 27.4.2014, also am Tag der Heiligsprechung, wird die kleine Glocke „ausgepackt“ und ein erstes Mal von der Bezirksbürgermeisterin Frau Cornelie Wittsack-Junge mit einem Friedenswunsch angeschlagen. Alle anwesenden Kinder dürfen bei diesem ersten Glockenklang Luftballons mit Friedensbotschaften in den Chorweiler Himmel steigen lassen!

 

Die katholische Pfarrkirche in Chorweiler hat keine Glocken! Die Menschen hier „kennen“ vor allem kalten Beton. Durch eine gemeinsame kleine Friedensglocke, gegossen mithilfe einer Hand voll „Ihrer“ Heimaterde, würde der Stadtteil eine „neue“ und viele Menschen „verbindende“ warme Stimme bekommen. So könnte vom Pariser Platz in Köln-Chorweiler, einem multireligiös und multikulturell geprägten Lebensraum, durch den Klang einer mit vereinten Kräften gegossenen Friedensglocke auf die zahlreichen Plätze dieser Erde die Ermutigung zum friedlichen Miteinander ausgehen!

 

Die kleine Glocke wird nicht als Kirchenglocke verwendet, kommt also nicht in den Glockenturm der katholischen Kirche, sondern ist gezielt den vielen Menschen im Stadtteil zugedacht. Sie wird „transportabel“ bleiben. In dieser Beweglichkeit der Glocke liegt vielleicht auch ihr besonderer Reiz, da sie so zu vielfältigen Friedensgebeten und Friedensveranstaltungen – auch Ihren – gebracht werden kann.

 

Beim Zusammentragen einer Hand voll Erde können SIE uns helfen. Wenn Sie diese Friedensinitiative mittragen möchten, wären wir Ihnen von Herzen dankbar, wenn Sie ein wenig Erde (nur eine kleine Hand voll!) aus Ihrer Heimat beitragen könnten.

 

Wir würden uns auch über einen Friedenswunsch und ein Fähnchen freuen, damit Ihre Nation, Gemeinschaft, bzw. Religion auch sichtbar vertreten ist. Die Muttererde und die evtl. Beigaben können Sie gerne an meine obige Adresse bringen, oder viel schöner: am Tag des Glockengusses selbst beitragen! Bringen Sie „Ihre“ Muttererde dazu am Samstag, den 26.4.2014 ab 16.00 Uhr zur Glockengussform auf dem Pariser Platz und kommen Sie am Sonntag den 27.4. zum gemeinsamen Friedensfest mit Glockenanschlag. Feiern Sie mit! Die Uhrzeiten dazu werden noch mitgeteilt und bald veröffentlicht.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit vielen Menschen Ihrer Gemeinschaft mitmachen würden.

Ich lege Ihnen diese Bitte sehr ans Herz! Gerne stehe ich zur Beantwortung weiterer Fragen zur Verfügung und danke schon jetzt für alle Mühe und Offenheit für das ungewöhnliche, aber hoffnungsvolle interreligiöse, interkulturelle und interkonfessionelle Friedensprojekt für die Menschen in unserem Stadtteil und darüber hinaus.

 

Mit freundlichem Gruß

 

 

gez. Ralf Neukirchen, Pfr.

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Die Sozialraumkarte für Blumenberg, Chorweiler und Seeberg Nord

von Sozialraumkoordination Chorweiler, am 04.02.2014 in Beratung und Hilfe, Wohnen und Wohnumfeld, Erziehung

Die aktualisierte Ausgabe in Druckform und im Netz


Die dritte Auflage der Sozialraumkarte, die auch unter dem Namen Wegweiser bekannt ist, liegt nun im Bürgerzentrum  Chorweiler zur Abholung bereit. Für Bürgerinnen un Bürger sollte sie auch bei fast allen Einrichtugen im Sozialraumgebiet erhältlich sei.

Leider hat sich ein Fehler eingeschlihen, der in der digitalen Verion im Netz bereits korrigiert wurde: Der Bauspielplatz in Seeberg Nord ist nun mit Punkt 53 in der Abendrohstraße 7a zu finden.

Falls sich weitere Änderungen ergeben, oder auch noch andere Fehler auffallen, bittet die Sozialraumkoordiation darum, diese bei ihr zu melden.

Die Karte können Sie hier aufrufen:

Wegweiser Blumenberg/Chorweiler Nord

Wegweiser Chorweiler/Seeberg Nord

 

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